News:  Chinas wachsende Rolle auf dem globalen Käsemarkt

Autor
Foodcom Experts
05.02.2024
News:  Chinas wachsende Rolle auf dem globalen Käsemarkt
Zusammenfassung
Inhaltsübersicht
  • Die weltweite Käsenachfrage wird in diesem Jahr voraussichtlich ein Rekordhoch von 21,6 Millionen Tonnen erreichen, was einen deutlichen Anstieg des weltweiten Verbrauchs widerspiegelt.
  • Die Käsenachfrage in China wird voraussichtlich von 2023 bis 2030 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 9,1 % zunehmen, was auf steigende Einkommen und die Beliebtheit westlicher Esskultur zurückzuführen ist.
  • Da erwartet wird, dass Chinas Käseimporte bis 2030 bis zu 320.000 Tonnen erreichen werden, ergeben sich für die globalen Käseexporteure erhebliche Möglichkeiten, diese wachsende Nachfrage zu decken.

Globale Nachfrage und Chinas Rolle

Die weltweite Käsenachfrage steigt und wird bis Ende des Jahres voraussichtlich 21,6 Millionen Tonnen erreichen. China trägt wesentlich zu diesem Wachstum bei, da der derzeitige Pro-Kopf-Verbrauch von 0,2 kg Käse voraussichtlich steigen wird. Dieses Wachstum wird durch die Zunahme von Schnellrestaurants und Produktinnovationen angetrieben.

Chinas wachsender Käsemarkt

Rabobank prognostiziert für den Zeitraum von 2023 bis 2030 einen Anstieg der Käsenachfrage in China um 9,1 %, wobei der Verbrauch bis 2030 495.000 Tonnen erreichen soll. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehören höhere verfügbare Einkommen und die Beliebtheit westlicher Fast-Food-Ketten.
Es wird erwartet, dass Chinas Käseimporte bis 2030 270.000 bis 320.000 Tonnen erreichen werden, was 55-65% des Gesamtverbrauchs ausmacht. Die einheimische Produktion dürfte nur 35-45 % der Nachfrage decken.

Marktherausforderungen und Chancen

Der potenzielle Anstieg der inländischen Produktion könnte sich auf den Importbedarf auswirken. Da der Verbrauch jedoch das inländische Angebot übersteigt, bieten sich den globalen Käsehändlern erhebliche Chancen auf dem chinesischen Markt. Diese Aussichten werden von den wirtschaftlichen Bedingungen in China beeinflusst, wo schwächere Wirtschaftsszenarien das Nachfragewachstum beeinträchtigen könnten.

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